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Ein starker Geist und Körper von Jon

A Strong Mind And Body by Jon

Ich wollte einen Blogbeitrag schreiben, um zusammenzufassen, wie das Laufen meine Denkweise geprägt und mir geholfen hat, mit den Herausforderungen und Hindernissen umzugehen, die das Leben einem in den Weg stellt.

Ich habe vor gut zehn Jahren ernsthaft mit dem Laufen angefangen. Anfangs bin ich nur gelaufen, um mich auf Geschäftsreisen fit zu halten, zunächst auf dem Laufband im Fitnessstudio. Schnell merkte ich, dass ich sehr ehrgeizig bin, und jede Woche ging es mir darum, längere Strecken zu laufen und schneller zu werden. Mir wurde bald klar, dass ich nach draußen musste, wenn ich weiter laufen wollte, denn das Laufen auf dem Laufband wurde für mich irgendwann zur Qual 😊.

Die Laufstrecken wurden länger, und ich meldete mich für Halbmarathons an. 2010 folgte dann mein erster Marathon. Mittlerweile bin ich vom Laufen begeistert und laufe jedes Jahr einen Marathon, dieses Jahr sogar zwei. Den Manchester-Marathon habe ich Anfang April absolviert und werde später im Jahr am New-York-Marathon teilnehmen.

Ich habe zwar die erhofften Fitnessziele erreicht, aber ich reflektiere auch über mein Lauftraining und merke, dass ich neben einem stärkeren und fitteren Körper auch mental stärker und gefestigter geworden bin. Das hilft mir, mit allen Herausforderungen des Lebens umzugehen. Besonders deutlich wurde mir das im letzten Jahr, als meine Frau die Diagnose Brustkrebs erhielt und sich in Behandlung befand. Das ist natürlich keine einfache Situation, aber ich wollte meiner Frau als positive Stütze zur Seite stehen, und das Laufen hat mir dabei geholfen.

Ich finde es viel zu leicht, sich in negativen Gedanken und Stress zu verlieren. Draußen laufen zu gehen, gibt mir die Möglichkeit, nachzudenken, die Dinge ins rechte Licht zu rücken und meinen Kopf von unerwünschten oder negativen Gedanken zu befreien. Sport schenkt mir positive Energie und positive Gedanken, und ich bin viel besser in der Lage, einen guten Tag zu haben, wenn ich vorher gelaufen bin. Die Freude, draußen etwas zu tun, das man liebt, und die damit verbundene Auszeit zum Nachdenken helfen einem, positiv gestimmt in den Tag zurückzukehren und ihn anzugehen.

Mein Lieblingsevent ist der Marathon, denn er lehrt mich viel über die eigene Denkweise und gibt mir wertvolle Werkzeuge an die Hand, auf die ich bei Bedarf zurückgreifen kann. Der Marathon hat mir einiges beigebracht:

1) Ich bin sehr fokussiert und zielstrebig, und wenn ich mir etwas vornehme, dann halte ich mein Versprechen. Das zeigt sich darin, dass ich mir einen Trainingsplan und ein Ziel setze und mich davon antreiben lasse.

2) Wenn es hart auf hart kommt, gebe ich nicht auf. Das zeigt sich besonders auf den letzten zehn Kilometern eines Marathons, vor allem dieses Jahr in Manchester. Ich bin an meinen „Mann mit dem Hammer“ gestoßen, und obwohl mein Körper „Stopp“ sagte, mein Kopf sagte: „Nein, du hast nicht so hart trainiert, um jetzt aufzugeben.“

3) Um im Leben etwas zu erreichen, was man möchte, muss man hart arbeiten und durchhalten.

Ich glaube, jeder Lauf, den ich mache, lehrt mich etwas und gibt mir etwas zurück, und während manche Leute denken, ich sei verrückt, so viel zu laufen, habe ich einen klaren Grund dafür und verstehe die mentalen und körperlichen Vorteile, die er mir bringt, voll und ganz.

Meine Botschaft an alle: Gebt eure Ziele niemals auf! Wenn ihr euch etwas vornehmt und daran glaubt, werdet ihr es auch erreichen. Ihr müsst hart und lange trainieren, aber die harte Arbeit wird sich mit der Zeit auszahlen. Es ist schließlich ein Marathon, kein Sprint! Mein nächstes Ziel ist der New-York-Marathon im November dieses Jahres, und ich werde ab Juli dafür trainieren. Bis dahin halte ich mich mit dem Laufen fit und stärke so täglich meine positive Einstellung.

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Vielen Dank an Jon für das Teilen seiner Geschichte. Ihr könnt ihm auf Twitter folgen: @strongjon #MentalHealthMatters

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