Es ist völlig in Ordnung, darüber zu reden und sich Hilfe zu holen, wenn man sie braucht!
Ich habe mich entschieden, gemeinsam mit meiner Mutter an „Miles for Mind“ teilzunehmen, weil ich selbst miterlebt habe, wie hilfreich und unterstützend Mind Menschen in schwierigen Zeiten ist. Meine psychischen Probleme begannen Anfang letzten Jahres, nachdem ich bei einem Familienessen einen tragischen Verlust miterlebt hatte. Es fiel mir sehr schwer, das Geschehene zu verarbeiten, und ich kämpfte über ein Jahr lang mit der Situation.
Seit dem Ende meiner Therapiesitzungen wollte ich unbedingt Spenden sammeln. Sport gibt mir neue Orientierung und hilft mir, den Kopf frei zu bekommen, besonders in stressigen und angstvollen Situationen. Durch die Spendenaktion können mehr Menschen die Unterstützung erhalten, die ich selbst erfahren habe. Ich bin überzeugt, dass psychische Gesundheit für jeden Menschen von großer Bedeutung ist und dass jeder, der Hilfe braucht, diese auch erhalten sollte. Niemand sollte mit psychischen Problemen allein gelassen werden. Deshalb wandte ich mich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst (KJPD), wo ich von einer sehr verständnisvollen Mitarbeiterin die nötige Unterstützung erhielt. Sie begleitete mich durch den gesamten Prozess. Ich hätte nie gedacht, dass ich diesen Dienst einmal in Anspruch nehmen würde, aber selbst mit meiner Familie, die mich so sehr unterstützt, musste ich in einer besonders schwierigen Zeit einen zusätzlichen Schritt wagen.
Ich werde Menschen immer dazu ermutigen, Hilfe und Unterstützung zu suchen, wenn sie diese benötigen, denn es war das Beste, was ich je getan habe, da mir die Einzelgespräche ermöglichten, all meine Sorgen und Bedenken zu erforschen und zu besprechen, wodurch ich dann Schritt für Schritt auf jedem einzelnen aufbauen konnte.
Molly