Als Laufanfängerin bin ich noch relativ neu im Geschäft und fange gerade erst an, mich daran zu gewöhnen. Ich habe mich für den Great West Halbmarathon im Oktober angemeldet, was mir etwas Angst macht, da ich momentan kaum 5 km problemlos laufen kann.
Beim Laufen merke ich, wie gut mir der Kopf frei wird. Es ist eine ungestörte Zeit nur für mich. Das ist an sich schon enorm wichtig, denn ich habe zwei kleine Kinder, daher ist jede freie Minute für mich unbezahlbar.
Wenn ich nicht gerade darüber nachdenke, wie erschöpft ich bin und wie wenig Sauerstoff ich beim Laufen bekomme, nutze ich die Zeit zum Nachdenken. Selbst wenn ich außer Atem bin und mir alles wehtut, ist Sport an der frischen Luft einfach toll.
Ich leide seit der Geburt meines Sohnes vor sieben Jahren an Depressionen. Wie bei Depressionen üblich, erlebe ich Höhen und Tiefen, aber nach dem Laufen fühle ich mich danach wie neugeboren. Es tut meiner Psyche wirklich gut. Komischerweise empfinde ich Laufen als körperlich und mental sehr anstrengend, aber meine psychische Gesundheit profitiert trotzdem immer davon.
Sport an sich ist wichtig, um fit und aktiv zu bleiben, aber das Gefühl nach dem Laufen ist immer großartig. Ich weiß nicht, ob es an den freigesetzten Hormonen liegt oder am Erfolgserlebnis, ein Stück weiter gelaufen zu sein oder die persönliche Bestzeit um ein paar Sekunden zu verbessern.
Das Laufen hat sich für mich sehr positiv auf meine mentale Gesundheit ausgewirkt, und ich werde mich dadurch auch weiterhin sowohl körperlich als auch geistig verbessern.
-------------------------------------------------------------
Vielen Dank, dass Sie diese Geschichte geteilt haben. Im Rahmen von #MilesForMind möchten wir Spenden für Mind sammeln und gleichzeitig das Bewusstsein für psychische Gesundheitsprobleme stärken.