Mein Name ist Andy Raju, und ich begrüße meinen Beitrag zum Runr-Blog über psychische Gesundheit – Miles for Mind.
Mein Grund zum Laufen
Meine Erfahrungen beim Laufen und wie es der mentalen Gesundheit helfen kann, haben mir gezeigt, dass man nicht einfach so mit dem Laufen anfängt – es braucht Zeit und Hingabe. Meine Laufreise begann, als ich mich für die Verlosung des Virgin London Marathon 2014 anmeldete. Einige Monate vergingen, und ehrlich gesagt hatte ich nicht mit einer Startberechtigung gerechnet. Umso überraschter war ich, als ich eine Zeitschrift per Post erhielt, in der stand, dass ich einen Startplatz ergattert hatte. Ich konnte es kaum glauben, aber mir wurde auch klar, dass die harte Arbeit jetzt erst begann und ich ein Ziel vor Augen hatte. Der Lauf selbst verlief gut. Er war zwar zeitweise anstrengend, da diese Distanz nicht nur körperlich, sondern auch mental herausfordernd ist, aber die Atmosphäre war fantastisch! Während des Rennens durchlebte ich ein Wechselbad der Gefühle: Ich war nervös, aufgeregt, wollte unbedingt sicher ins Ziel kommen und war glücklich, dabei gewesen zu sein.
Meine Geschichte zur psychischen Gesundheit
Nachdem ich den London-Marathon erfolgreich absolviert hatte, entfachte das meine Liebe und meinen Respekt für das Laufen. Als Läufer muss man mit guten und schlechten Tagen rechnen, denn es braucht Zeit, aber man darf niemals aufgeben! Ich musste geduldig sein und verschiedene Laufstrecken ausprobieren, bis ich ein paar gefunden hatte, die mir Spaß machten. Man wird Muskelkater haben, aber man sollte die Distanz immer respektieren, egal ob es 5 km oder mehr sind. Mir wurde klar, dass all diese Erkenntnisse nicht nur fürs Laufen, sondern fürs ganze Leben gelten. Eine weitere Lektion, die ich gelernt habe, ist, dass Laufen ein hervorragender Stressabbau ist und hilft, den Geist zu beruhigen und den Körper fit zu halten. Laufen kann sich sehr positiv auf die mentale Gesundheit auswirken, da es meiner Meinung nach etwas Meditatives hat und außerdem gesund ist und das Wohlbefinden steigert.

Ich habe selbst das Laufen als Stressabbau ausprobiert und festgestellt, dass es eine einzigartige und kostenlose Therapieform sein kann. Immer wenn ich mich niedergeschlagen fühlte, bin ich eine Runde gelaufen – egal ob kurz oder lang – und kam jedes Mal viel besser zurück. Wenn man Laufen zu einem Vergnügen macht und es zur Gewohnheit werden lässt, kann das die Stimmung heben, die Gesundheit fördern und zu einem längeren Leben beitragen. Außerdem kann man Freundschaften schließen, denn die Läufergemeinschaft ist sehr hilfsbereit, freundlich und macht Spaß, egal ob man Anfänger oder Fortgeschrittener ist. Nach fast fünf Jahren Laufen und vielen Gesprächen mit Leuten, die mit mir laufen wollten, beschloss ich, eine Lizenz als Laufleiter für meine Gruppe „Run with Andy®“ zu erwerben, die ich im Mai letzten Jahres gegründet hatte.

Ich habe die Liebe zum Laufen entdeckt und versuche seitdem, auch anderen dabei zu helfen, diese Liebe zu finden, indem ich meine Erfahrungen mit ihnen teile und hoffe, dass sie im Gegenzug auch ihre Erfahrungen teilen werden.
Deshalb bin ich der Meinung, dass Laufen die psychische Gesundheit verbessern kann, insbesondere bei Angstzuständen oder Depressionen. Also, schnüren Sie Ihre Laufschuhe und nutzen Sie das Laufen als Ihren persönlichen Therapeuten – es hilft wirklich!
Vielen Dank fürs Lesen meines Blogs und einen schönen Tag noch.
Viel Spaß beim Laufen! J

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Andy Raju
UKA-Laufleiter
Lauf mit Andy ®