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Schmerzfreies Laufen schätzen von Ellen Crombie

Appreciate Running Pain Free by Ellen Crombie

Die Rückkehr nach Verletzungen ist leider etwas, womit ich in den letzten Jahren sehr vertraut geworden bin. Alles begann mit einem Ermüdungsbruch bei meinem sonntäglichen Langlauf im Alter von 16 Jahren. Darauf folgten eine Achillessehnenentzündung, eine Überlastung des Hüftbeugers und diverse kleinere Sehnenprobleme. Zum Glück bin ich jetzt 18 und endlich wieder im Wettkampfgeschehen aktiv. Nachdem ich so lange pausieren musste, weiß ich schmerzfreies Laufen nun umso mehr zu schätzen. Es ist erstaunlich, wie viele Verletzungen allein durch das Gehen entstehen können. Deshalb möchte ich heute einige meiner Erfahrungen auf dem Weg zurück in den Wettkampf teilen.

1 - Es dauert eine Weile

Dieser Punkt steht nicht umsonst an erster Stelle. Die Genesung nach einer Verletzung ist ebenso sehr ein mentaler wie ein körperlicher Kampf. Als ich anfangs nicht laufen konnte, zählte ich die Tage bis zum vom Physiotherapeuten empfohlenen Termin für den ersten Lauf. Und als dieser Tag kam, lief ich trotzdem, obwohl ich spürte, wie die Beschwerden wieder auftraten, was mich wieder ganz an den Anfang zurückwarf. Meine Rechtfertigung? Ein Arzt hatte mir grünes Licht gegeben, also musste es das Richtige sein.

Mir ist jetzt klar, dass die Akzeptanz einer Verletzung das Wichtigste ist. Zu erkennen, dass der Körper schmerzt und Ruhe braucht, ist der erste Schritt zur Genesung. Ich weiß aus Erfahrung, wie frustrierend es ist, wenn Reha und Alternativtraining gut voranschreiten und dann plötzlich etwas dazwischenkommt und man einen Rückschlag erleidet. Aber das passiert uns allen. Genesung verläuft nie reibungslos, und indem man lernt, mit allen unerwarteten Schwierigkeiten umzugehen, verbessert man sich als Sportler sowohl körperlich als auch mental.

2 - Rehabilitation ist wichtig

Normalerweise bin ich sehr gut darin, alle vom Physiotherapeuten verschriebenen Übungen durchzuführen. Mein Problem ist jedoch, dass ich, sobald die Verletzung verheilt ist, vergesse, mit der gleichen Disziplin weiterzumachen, und mir dadurch immer wieder ähnliche Verletzungen zuziehe.

Mir hat ein fester Wochenplan sehr geholfen. Jeden zweiten Tag mache ich abends beim Fernsehen innerhalb von zehn Minuten verschiedene Übungen, auch wenn ich nicht verletzt bin. Montagsabends sind das zum Beispiel Fußübungen mit dem Widerstandsband, mittwochs Dehnübungen und Gesäßmuskelübungen und freitags Wadenheben. Die Reha in kurze, überschaubare Einheiten zu gliedern, macht sie viel leichter durchzuhalten. Und falls man mal eine oder zwei Einheiten verpasst, ist das nicht so schlimm, weil man die Übungen ja regelmäßig gemacht hat.

Noch ein letzter Punkt zu diesem Thema. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Stärkung der Gesäß- und Wadenmuskulatur entscheidend dafür war, dass ich verletzungsfrei geblieben bin! Wenn Sie also mit regelmäßigem Krafttraining beginnen möchten, würde ich Ihnen raten, damit anzufangen!

3 - Auf deinen Körper hören

Als ambitionierte Läuferin und Bloggerin fiel es mir anfangs schwer, mich auf meine eigenen Fortschritte zu konzentrieren. Ich scrollte durch Instagram und sah Bilder von Leuten, die lange Läufe absolvierten. Auch meine Freunde und Konkurrenten wurden auf Strava immer schneller. Das motivierte mich natürlich, alles zu geben, um wieder fit zu werden, aber es führte auch dazu, dass ich mich ständig mit anderen verglich.

http://www.teenrunner.co.uk/social-media-changed-my-training/

Ich nutze Strava nicht mehr und tracke meine Läufe jetzt selbstständig mit Final Surge. Meine Fortschritte und Leistungen werden ausschließlich an meinen Trainer übermittelt. Jeder trainiert anders, aber vor allem ist auch jeder Weg individuell. Daher kann es sein, dass andere in ihrem Trainingszyklus schneller oder langsamer laufen als du. Bei einer Verletzung ist es am wichtigsten, sich auf den eigenen Fortschritt zu konzentrieren, nicht auf den anderer.

Ich hoffe, dass Sie im Moment tatsächlich fit und gesund sind, aber wie ich selbst erfahren musste, treten Verletzungen oft zu den ungünstigsten Zeitpunkten auf. Deshalb habe ich mir zum Ziel gesetzt, diesen Beitrag so nützlich wie möglich zu gestalten!

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Ein großes Dankeschön an Ellen für ihre Ratschläge zum Thema Verletzungen und dazu, sich Zeit zu nehmen, um wieder vollständig fit zu werden.

Wenn Sie mehr von Ellen hören möchten, können Sie ihr hier folgen:

Instagram: @teenrunnerblog
Twitter: @teenrunnerblog
Tritt hier Ellens Facebook-Gruppe bei.

Ellen hat außerdem einen Blog über die Kent Schools Championships, den Sie hier finden.

Wenn Sie Ihre Laufreise mit uns hier bei runr teilen möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an ifo@runr.co.uk oder kontaktieren Sie uns über die üblichen Social-Media-Kanäle.

Viel Spaß beim Laufen!

Teamleiter.

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