Am 17. November 2014 hörte ich mit dem Rauchen auf. Nach 32 Jahren hätte ich nie gedacht, dass dieser Tag jemals kommen würde. Ich hatte es so oft versucht und war gescheitert.
Als wir eines Tages mit unserem Hund spazieren gingen, fragte ich meinen Mann, ob ich wohl eine Meile laufen könnte. Ich versuchte es und musste zweimal anhalten. Es dauerte ewig und ich bekam kaum Luft, aber ich hatte es geschafft. Von da an versuchte ich, beim Gassigehen immer ein bisschen zu joggen. Da der Hund alt und müde war, kam das nicht so oft vor.
Im Februar des darauffolgenden Jahres kaufte ich mir ein Laufband und begann mit der „Couch to 5k“-App. Am 20. Juni 2015 lief ich meinen ersten Parkrun. Ich war überglücklich. Ich konnte 5 km ohne Pause laufen. Nicht besonders schnell, aber ich hatte es geschafft. Ich lief so oft wie möglich weiter, aber da meine Tochter fast jeden Samstag Fußball spielte, war es schwierig, genügend Zeit dafür zu finden.
Im Oktober 2016 beschloss ich, mich für meinen ersten 10-km-Lauf seit 18 Jahren anzumelden, der im April des darauffolgenden Jahres in Brighton stattfinden sollte. Da mein Vater im Januar eine große Krebsoperation haben würde, fand ich es nur fair, einen Startplatz für einen guten Zweck zu vergeben. Mein Schwager lief den Marathon, seinen zweiten. Als ich die letzten 100 Meter lief, rief ich meinen Vater an, damit er mit mir ins Ziel kommen konnte. Ich brauchte 1:12:44. Jetzt habe ich also eine Medaille und möchte, dass es nicht die einzige bleibt.

